Anlagenhistory

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Die Begeisterung für die Eisenbahn wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Schon im Krabbelalter hatte ich schon die erste Batteriebahn. Über weitere Umwege und u.a. Spur N bekam ich 1980 mit 10 Jahren die LGB. Der Grundstein einer Gartenbahn war gelegt.

Bereits 1986 entschieden Michael und Vater Wolfgang sich dem Thema der RhB und FO intensiver zu widmen. Von nun an wurde nur noch gesammelt, was diesen Themen entsprach.

1999 war es mit dem Kauf eines großen Grundstückes soweit. Im Herbst mussten erst einmal rund 30 Bäume gefällt werden, um dem Plan einer Gartenbahn den nötigen Platz zu schaffen. In nur wenigen Tagen war der Anlagenplan fertig. Das Konzept stand ja schon vorher fest: RhB Stammstrecke mit Anschluss der FO in Disentis. Auch Chur sollte im Ansatz realisiert werden und damit auch eine Stichstrecke der Arosa Linie.

2000 begannen wir dann mit dem Bau von Filisur. 2001 wurde dann die Strecke nach Disentis gebaut. Ein Freund (Ralph D.) war von der Idee so sehr begeistert, dass er tatkräftig mit half. Schon im selben Jahr hatten wir nicht nur diese Teilstrecke fahrbereit, sondern auch den ersten Tag der offenen Tür. Das GaBa Treffen war geboren. Schon im kommenden Jahr kamen weitere begeisterte Helfer hinzu und so wuchs die Anlage und die Strecke anfangs in einem ungeahnten Tempo.

In den folgenden Jahren wurde so die Strecke bis Chur erstellt, tonnenweise Material herangeschafft und per Muskelkraft in den Garten verfrachtet und zur schweizer Landschaft modelliert.

Hunderte Bäume wurde gepflanzt und viele Versuche bei den Bodendeckern unternommen. Auch bei der Technik musste viel dazu gelernt werden. So wurden weitere Stromkreise eingerichtet, Booster angeschafft und vieles mehr. Mittlerweile kommen immer mehr Häuser dazu, Tunnelportale werden selbst gebaut, Brücken ergänzt oder ersetzt, Oberleitungen aufgestellt, die Bepflanzung ergänzt und vieles mehr.

2014 ist die Anlage nun auch schon 15 Jahre alt. Da müssen mittlerweile auch Instandsetzungsarbeiten erfolgen. Frostschäden, Setzungen der Aufschüttungen und andere Widrigkeiten, setzen der Anlage zu.

Aber auch Erweiterungen und Umbauten der Strecke sind immer wieder nötig. Mittlerweile baue ich im überwiegenden Teil wieder alleine und meinem Sohn weiter. Der Gedanke, das Vorbild so exakt wie möglich nach zu bilden, treibt mich an. Schon der Fahrbetrieb auf dieser großen Anlage mit bis zu 10 Fahrern und einen Schaubetrieb bei Veranstaltungen durch zu führen, erfordert andere Gegebenheiten in den Gleisanlagen, wie bei einer “normalen” heimischen Anlage. So hatte ich und das ist lustig, den Bahnhof Filisur schon weitestgehend so umgebaut, wie es die RhB kurze Zeit später auch beim Vorbild gemacht hat. Leistungsfähigkeit ist hier ein Schlagwort, dass normaler Weise nicht in den Modellbahn Bereich gehört.

 

Mittlerweile bereite ich den Einbau einer Rückmeldung und eine PC gestützte Sicherungstechnik vor. Beleuchtung der Häuser, Bahnsteige und Bahnhöfe mit separaten Trafos. Nun soll die Anlage weiter mit Häusern ergänzt werden, die alle im Eigenbau oder als Sonderanfertigung entstehen.

Da die Anlage ursprünglich für eine rein private Nutzung geplant war, wurden die Wege auch für diese Nutzung ausgelegt. Durch das GaBa Treffen müssen neben den Arbeiten an der Anlage auch solche Tätigkeiten abgearbeitet werden, die dem Besucherstrom und Behinderten gerechten Umbau Rechnung tragen.

Es gibt noch viel zu tun und die vielen neuen Ideen wollen alle noch umgesetzt werden. Daher wird es auch in Zukunft noch viel neues zu entdecken geben.

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